Baunatal, 16. April 2026 – Klare Entscheidungen, neue Strukturen und ein deutlicher Blick nach vorn: Die Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal e.V. hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung im GenoHotel Baunatal zentrale Weichen für die kommenden Jahre gestellt.

Im Mittelpunkt stand die umfassende Neufassung der Satzung, die von den Mitgliedern mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen wurde. Ziel ist eine moderne, effizientere und handlungsfähigere Organisation.

„Wir stellen unseren Verein konsequent zukunftssicher auf. Die bisherigen Strukturen waren in Teilen zu komplex – jetzt schaffen wir klare Verantwortlichkeiten und deutlich schnellere Entscheidungswege“, betonte Präsident Peter Hammerschmidt.

Die neue Satzung sieht unter anderem einen deutlich schlankeren Vorstand, flexible projektbezogene Arbeitsformen sowie die Möglichkeit einer Geschäftsführung vor. Damit soll insbesondere das Ehrenamt entlastet und die Professionalität gesteigert werden.

„Wir brauchen mehr Flexibilität, um auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können. Starre Ausschüsse passen nicht mehr in die heutige Zeit – projektorientiertes Arbeiten schon“, so Hammerschmidt weiter.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Öffnung für digitale und hybride Formate. „Wir wollen mehr Beteiligung ermöglichen. Moderne Vereinsarbeit muss auch digital funktionieren“, erklärte der Präsident.

Im Anschluss an die Satzungsreform wurden die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes durchgeführt – erstmals auf Basis der neuen Struktur.

Zu Vize-Präsidenten wurden Tobias Klink (Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG Baunatal) und Lars Kosicke (Prokurist der Baustoffhandelsgesellschaft) gewählt. In seinem Amt bestätigt wurde der Schatzmeister Florian Stöckler (Centerleiter Businesscenter Kasseler Sparkasse).

„Mit diesem Team verbinden wir Erfahrung, Netzwerk und neue Impulse für die Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsgemeinschaft“, so Hammerschmidt.

Inhaltlich richtet die Wirtschaftsgemeinschaft ihren Blick klar nach vorn. Mit dem strategischen Ansatz „Baunatal 2040“ soll die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt aktiv mitgestaltet werden.

„Baunatal steht vor einem strukturellen Wandel. Jetzt ist der Zeitpunkt, um vom Verwalten ins Gestalten zu kommen“, machte Hammerschmidt deutlich. „Wir wollen die wirtschaftliche Basis verbreitern, neue Wertschöpfung schaffen und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt sichern.“

Ein konkretes Projekt steht bereits fest: die Organisation einer Wirtschaftsmesse.

„Wir wollen zeigen, was Baunatal kann. Unsere Unternehmen sind leistungsstark und innovativ – das wollen wir sichtbar machen und gleichzeitig neue Netzwerke schaffen“, so Hammerschmidt.

Die Wirtschaftsgemeinschaft ruft ihre Mitglieder zur aktiven Mitwirkung auf:

„Eine starke Gemeinschaft lebt vom Mitmachen. Wer sich einbringen möchte, ist herzlich willkommen.“

Interessierte Mitglieder können sich beim Beauftragten für Marketing, Dirk Wuschko, melden:

E-Mail: Wuschko[at]stadtmarketing-Baunatal.de

Zudem wurde erneut auf das vorhandene Wachstumspotenzial hingewiesen. Trotz stabiler Mitgliederzahlen sieht der Verein weitere Chancen zur Erweiterung des Netzwerks.

„In Baunatal gibt es noch viele Unternehmen, die von unserem Netzwerk profitieren können – und umgekehrt“, so Hammerschmidt.

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